VITALOGIE – Atlastherapie

Was ist Vitalogie

Die Vitalogie wurde 1981 von Dr. Peter Huggler – Absolvent des Palmer-College für Chiropraktik – begründet und ist eine Methode, bei der der Atlaswirbel im Mittelpunkt steht. Dr. Peter Huggler versuchte herauszufinden, warum viele Menschen unter chronischen Erkrankungen leiden. Schließlich kam er zu dem Schluss, dass in vielen Fällen eine minimale Verschiebung des Atlas vorliegt und dadurch ein ständiger Druck auf die Nervenbahnen und das Rückenmark ausgeübt wird. Schon die leichteste Verschiebung des Kopfgelenks kann sich auf die gesamte Wirbelsäule auswirken.

 

Ein blockierter Atlaswirbel geht oft mit den dafür typischen Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich einher, die verursachten Symptome werden aber häufig nicht mit einer Atlasblockade in Verbindung gebracht. Mit der von Dr. Peter Huggler entwickelten Therapiemethode kann der Atlas wieder in seine Urposition zurückgebracht und sich die Muskulatur entspannen. Dann können Nerven sich beruhigen und der Körper kann seine Selbstheilungskräfte wieder zum Einsatz bringen.

Anatomie

Mit seinem Gewicht von 6 bis 8 kg sitzt der Kopf auf dem obersten Halswirbel, dem Atlaswirbel, auf. Dieser ist durch ein Gelenk mit dem Schädel verbunden und bildet den Übergang vom Schädel in die Wirbelsäule. Der Atlaswirbel balanciert also das gesamte Gewicht des Kopfes und ist als erster Wirbel unter dem Kopf ein Schlüsselpunkt zwischen Zentralnervensystem und Körper. Alle Nervenbahnen müssen am Atlas vorbei. Bereits kleine Verschiebungen des Atlas können vielfältige Beschwerden auslösen. Die Vitalogie kann Beschwerden oder Krankheiten positiv beeinflussen.

Anwendungsbereiche

Bei Beschwerden im Bereich des Bewegungsapparates, bei Rückenschmerzen, Beschwerden nach einem Schleudertrauma, bei Schmerzen im Hüftbereich oder Verspannungen der Rückenmuskulatur und einem dadurch hervorgerufenen Beckenschiefstand. Durch eine verschobene Statik werden Gelenke, wie z.B. Schulter-, Hüft- oder Kniegelenk, falsch belastet, was zu dauerhaften Gelenkbeschwerden und Arthrose führen kann. Darüber hinaus können aber auch andere gesundheitliche Probleme wie Kopfschmerzen, Migräne, Sehstörungen, Schwindel, Fehlfunktionen im Verdauungstrakt oder auch neurologische Erkrankungen auf eine Atlasschieflage hindeuten. Die aus dem Rückenmark austretenden Nervenenden können durch den leicht verschobenen Wirbel unter Druck stehen und die Nervensignale dann vom Gehirn nicht mehr ungehindert an unsere Zellen und Organe weitergeleitet werden.


Behandlung

Die eigentliche Zentrierung des Atlas wird in Ruhelage auf einer Liege mit einem speziell dafür entwickelten Kopfteil durchgeführt. Mit den Händen versuche ich zu erfühlen, wie stark der oberste Halswirbel verschoben ist; mit einem gezielten, blitzschnellen Impuls und minimalem Druck soll dieser wieder „auf den Weg“ gebracht werden, um seine ursprüngliche Position einzunehmen. Gleichzeitig können sich die den Atlas umgebenden Muskeln reflektorisch entspannen. Je nach Schiefstellung des Atlas können weitere Behandlungen nötig sein. Nach einer Atlaskorrektur folgt eine für den Körper sehr wichtige Ruhephase!


Durch die Behandlung

  • können die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert werden
  • kann man die Fehlstellung der Wirbelsäulenstatik regulieren
  • kann eine gleichmäßigere Belastung aller Gelenke hergestellt werden
  • kann man den Muskel- und Bandapparat entspannen
  • kann sich sich die Koordination von Abläufen des Nervensystems verbessern
 
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